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Leinenführigkeit ohne Stress

Schritt-für-Schritt zu entspannten Spaziergängen

Leinenführigkeit gehört zu den Dingen, die ungefähr so beliebt sind wie Steuererklärungen. Aber sobald man versteht, wie Hunde Spaziergänge wahrnehmen, wird alles viel logischer.

Erstmal: Hunde finden die Welt draußen spannend. Alles riecht gut, überall passiert was – natürlich will dein Hund vorpreschen. Er zieht also nicht, weil er dich ärgern will, sondern weil er denkt: „Los, Mensch! Die Abenteuer warten!“

Die Grundlage für entspannte Spaziergänge ist die Belohnung der lockeren Leine. Jedes Mal, wenn die Leine locker ist, wird dein Hund dafür belohnt – und zwar sofort. Dafür brauchst du am Anfang vielleicht Leckerchen, später geht's auch ohne. Ziehen hingegen bringt ihn nicht zum Ziel. Das erfordert Geduld, aber es funktioniert.

Wichtig ist auch dein eigenes Verhalten. Du bist nicht das Ende einer Angelrute, sondern ein aktiver Partner. Lauf nicht einfach hinterher – ändere Richtungen, mach kleine Stopps, werde für deinen Hund „orientierungswürdig“. Du willst, dass er denkt: „Ich sollte mal schauen, wo mein Mensch hinwill.“

Kleine Übungen helfen enorm:

  • Stehen bleiben, sobald die Leine spannt.
  • Richtungswechsel, sobald dein Hund zu weit vorläuft.
  • Markersignal, wenn die Leine locker ist („Ja!“ o. ä.).

Klingt einfach? Ist es auch – solange du dranbleibst. Und irgendwann wird aus dem Ziehen ein entspanntes Nebeneinanderlaufen, bei dem du denkst: „Ahhh. Jetzt macht Gassigehen Spaß.“

Datum: 27. Januar 2026
Ersteller: Alexandra Hawelka

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